Mittwoch, 20. Januar 2021

Hier wohnt ein Katzenfreund (17. Januar)

 Hier wohnt ein Katzenfreund

Auch wenn die Samtpfote gerade versteckt döst oder draussen flaniert: Einen Katzenhaushalt erkennt man sofort. Nein, nicht am Geruch oder den Haaren auf Teppich und Kleidung, sondern an der Möblierung, die immer auch einen Kratzbaum oder ein Kratzbrett beinhaltet. An Bildern, Büchern, Figuren, Kissen und Körbchen, die Zimmer zieren, Katzenmenschen gehören nämlich zu den grössten „Sammlern“ solcher Schmuckstücke und sie sind auch stolz darauf.

Info Plus:

Ihre Katzenliebe tragen viele mit sich: sie haben Ringe, Uhren, Arm- und Halsbänder mit Katzenmotiven, Bildschirmschoner im Büro und Smartphone zeigen die eigene Mieze oder miauen statt zu klingeln.






Warum der Chip so wichtig ist (16. Januar)

 Warum der Chip so wichtig ist

Die neuen Chips sind so etwas wie der Personalausweis einer Katze mit unveränderlichen Kennzeichen: Jede Nummer wird nur einmal vergeben. Anders als eine Tätowierung verblassen Chips nicht. Nach inzwischen mehr als zehnjährigen Einsatz weiss man, dass sie nicht wandern und keine Nebenwirkungen haben. Wenn die Chipnummer registriert ist, bei Tasso oder Findefix, lässt sich jede Katze dem Halter zuordnen.

Zum Foto:

Oskar hatte weder Chip noch Registrierung als er aufgelesen und ins Tierheim gebracht wurde. Trotz aller Bemühungen liessen sich die Halter des Rassekaters nicht ermitteln und so bekam Oskar ein neues Zuhause.




Gründliche Morgengymnastik (15. Januar)

 Gründliche Morgengymnastik

Beobachten Sie mal Ihre Katze nach einer längeren Schlafphase: Sie weckt sich selbst durch genüssliches Räkeln, bevor sie sich auf alle Viere stellt. Dann streckt sie zunächst die Vorderbeine voll durch, anschliessend schiebt sie die Hinterbeine einzeln weit zurück, drückt den Schwanz nach oben und schüttelt sich kräftig. Meistens prüft sie dann mit ein paar Schritten, ob wirklich alle Muskeln durchblutet sind.

Info Plus:

Kräftiges Gähnen begleitet diese Morgengymnastik und sorgt dafür, dass genügend Sauerstoff in Herz und Lunge gelangt. Erst dann ist Mieze bereit für einen ersten Inspektionsgang vor ihrem verdienten Frühstück.







Donnerstag, 14. Januar 2021

Die ersten Schmusekatzen (14. Januar)

 Die ersten Schmusekatzen

Weil die alten Ägypter ihre Katzen vergötterten und unzählige Zeichnungen, Mumien und Skulpturen gefunden wurden, glaubte man lange Zeit, sie seien die ersten gewesen, denen wilde Katzen sich näherten und so selbst domestizierten. Doch jetzt tauchten in den türkischen Ausgrabungsstätten von Hacilar Statuen auf, die mit Katzen schmusen. Diese sind 2000 Jahre älter als die ägyptischen.

Info Plus:

Nachweislich durch Gentests bestätigt, sind es aber die ägyptisch-israelischen Fabelkatzen, von denen unsere Hauskatzen abstammen. Denn die wanderten mit Schiffen übers Mittelmeer in alle Welt.




Mittwoch, 13. Januar 2021

Woher haben Sie Ihre Katze? (13. Januar)

 Woher haben Sie Ihre Katze?

Bei einer Online-Tierhalterbefragung von 1836 Katzenhalter stellte sich heraus, dass 40 Prozent der Katzen in Familien „von privat“ geholt wurde. Katzenkinder also, die als Folge eines „Unfalls“ geboren wurden und für die ihre Menschen aktiv nach guten Plätzen suchten. 37 Prozent der Katzenfreunde holten sich ihr Tier aus einem Tierheim oder einer Katzenschutzstation, und 13 Prozent von einem Züchter.

Info Plus:

Jede zehnte Katze wurde gefunden oder ist zugelaufen. Weil Findlinge weder geschippt oder tätowiert und auch nicht registriert sind, konnten ein möglicher Vorbesitzer nicht ermittelt werden.




Dienstag, 12. Januar 2021

Wenn mal was daneben geht (12. Januar)

 Wenn mal was daneben geht

Wenn ihr Klo zu verschmutzt oder von Mitkatzen blockiert wird, wenn sie unter starkem Stress leiden, weil sie ihr Revier markieren, aber auch aus gesundheitlichen Gründen, hinterlassen Katzen manchmal ihren Urin nicht in der angebotenen Toilette, sondern auf dem Sofa, im Bett, an der Wand oder auf dem Teppich. Dann hilft nur, die Ursache herauszufinden und diese zu bekämpfen oder zu beseitigen.

Extra-Tipp:

Die nassen Flecken behandeln Sie mit einem Küchentuch, das die Feuchtigkeit aufsaugt. Tupfen nicht verreiben. Ein Enzymreiniger entfernt nicht nur Hinterlassenschaft, sondern auch den „Duft“.




Für dich lebe ich weiter (11.Januar)

 Für dich lebe ich weiter

Eine unerwartete Entdeckung machte die australische Gesundheitswissenschaftlerin Dr. Janette Young. Die Dozentin und ihre Kollegen von der South Australia University befragten alleinlebende Senioren zwischen 60 und 83 Jahren, die als akut selbstmordgefährdet galten bzw. stark traumatisiert waren, und stellten fest: Patienten, bei denen eine Katze wohnte, wollten nur für ihr Haustier weiterleben.

Info Plus:

Dr. Young setzt sich seit dieser Studie vehement dafür ein, dass Haustiere in Altersheimen grundsätzlich erlaubt werden und die Einrichtungen die Versorgung der Tiere in Notfällen sicherstellen.