Sonntag, 10. Januar 2021

Katzen sind Traumtänzer (10. Januar)

 Katzen sind Traumtänzer

Manchmal sieht es tatsächlich so aus, als tanzten sie. Denn die Pfoten Zucken, der Schwanz peitscht, die Flanken heben und senken sich heftig. Doch Katzen Träume sind unseren ähnlich: dabei verarbeitet das Gehirn Geschehnisse des Tages und spult gleichzeitig Teile des Verhaltensrepertoires ab. Dass sie schlafwandeln, sich also auf allen Vieren bewegen, ist bisher noch nicht nachgewiesen.

Info Plus

Vor und nach Traumphasen, wenn die Katze komplett entspannt ist, sind auch die Muskeln schlaff und nicht selten fallen Katzen dann von ihrem Schlummerplatz, wenn dieser hoch oben gewählt wurde.





Dick oder nur dick angezogen? (9. Januar)

 Dick oder nur dick angezogen

Das ist in den kälteren Regionen auf dem Land oft die Frage. Denn Bauernhofkatzen, die seit Generationen im Freien leben, fressen sich nicht nur Winterspeck auf Reserve an, sondern Hüllen sich auch in so dichte Unterwolle, dass die Deckhaare nicht an-, sondern aufliegen. Das hält den Körper zwar warm, aber die Katze wirkt pummelig. Wie gut, dass die Miezen nicht eitel sind und ihnen ihr Erscheinungsbild egal ist.

Info Plus:

Rund 20.000 feinste Woll-Härchen finden sich bei den Ganz-Jahres-Freilaufkatzen auf einem Quadratzentimeter, das sind hundertmal so viele wie bei uns Menschen. Die Deckhaarmenge ist wesentlich geringer.




Samstag, 9. Januar 2021

Schlummert oder schläft sie? (8. Januar)

 Schlummert oder schläft sie?

Katzen schlafen bis zu zwanzig Stunden pro Tag, liest man oft. Doch ganz stimmt das nicht. Der wirkliche Schlaf, in dem der Körper regeneriert, die Muskeln entspannen und der Stoffwechsel heruntergefahren wird, ist pro Tag nur rund vier Stunden lang und die verschlafen Katzen nicht am Stück, sondern mit Unterbrechungen. Während der Tiefschlafphasen gibt es auch immer wieder Rund fünfminütige Traumzeiten, was die zuckenden Muskeln und Laut Äusserungen verraten.

Info Plus:

In den Schlummer- und Leichtschlafphasen sind die Sinne eingeschaltet. Das erkennen Sie an den Ohren, die sich in Richtung der Geräusche drehen. Melden die etwas Verdächtiges, ist die Katze blitzschnell wach.




Geheimnisvolle schwarze Katze (7. Januar)

 Geheimnisvolle schwarze Katze

In manchen Ländern gelten sie als Glücksbringer, in anderen als Vorboten baldigen Unheils, überall aber als geheimnisvoll. Das liegt zum Teil an der kaum sichtbaren Mimik des Gesichts. Unter dem dichten tiefschwarzen Fell erkennt man keine gerümpfte Nase (der Nasenspiegel ist ja auch schwarz) und kein Lippenlächeln. Ein weiterer Grund: die Augen bilden einen extrem starken Kontrast zum Fell.

Übrigens:

Ganz schwarz sind nur gezüchtete Rassekatzen. Alle anderen haben irgendwo am Körper ein oder mehrere helle Haare. Denn schwarz ist eine Mutation der Grundfarbe, der schwarz-hellen Stromung, Agouti genannt.








Freitag, 8. Januar 2021

Sind drei eine zuviel? (6. Januar)

 Sind drei eine Zuviel?

Ein ganz klares Nein kommt von Verhaltensforschern. Nicht die Zahl der Katzen ist ausschlaggebend, sondern der Platz, den jede einzelne hat und die Verträglichkeit untereinander. So lange die Tiere einander bei Bedarf ausweichen können und so lange sie in Schlummerstunden gegenseitige Nähe suchen, ist Mehrkatzenhaltung in Ordnung.

Info Plus:

Auf Bauernhöfen und rund um Pferde Gestüte leben oft zwanzig und mehr Katzen in einer Art Kolonie zusammen. Meistens sind es allerdings nur Weibchen und ein Kater, denn andere Männchen werden vertrieben.




Und es ist doch wahre Liebe (5. Januar)

 Und es ist doch wahre Liebe

Für unsere Katze sind wir lediglich der Dosen- oder Türöffner, sondern ein geliebter Bestandteil ihres Lebens. Das fand Kristyn Vitale, Dozentin und Verhaltensforscherin an der Oregon State University, heraus. Sie untersuchte die Stresslevel von Katzen in Abwesenheit ihrer Menschen und später in deren Anweseheit. Ergebnis: das Stresslevel sank sofort, wennFrauchen/Herrchen in der Nähe waren.

Info Plus:

Die Katzenhalter streichelten und fütterten ihre Tiere nicht, sondern waren schlicht nur zugegen. Darauf entspannten die Katzen deutlich und die meisten suchten die körperliche Nähe zu ihren Menschen.




Mittwoch, 6. Januar 2021

Schön ist es im Schnee, Juchhe! (4. Januar)

 Schön ist es im Schnee, Juchhe!

Der erste Schnee, den ein Jung Kätzchen erlebt, ist etwas ganz Besonderes und muss getestet werden. Vor allem der Tastsinn und die Augen sind voll im Einsatz. Die Lust auf neues unbekanntes Abenteuer lässt den Erregungspegel hochschnellen. Die meisten Katzenkinder geraten in einen regelrechten Rausch und toben furienhaft durch den Schnee. Nicht lange, denn bald signalisieren die kalten Pfoten, dass es Zeit wird, wieder ins Warme zu gehen.

Info Plus:

Weil Katzenkinder bis zum ersten Fellwechsel kein wasserabweisendes Haarkleid und keine Unterwolle haben, müssen Sie nach einem Schnee-Ausflug gründlich abgetrocknet und dann warm gehalten werden.